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Kurt Kohn

Das Urgestein der Leichtathletikabteilung der Turngemeinde wurde am am 4. Mai 2010 80 Jahre alt.

Wer in Worms, im Kreis, in Rheinhessen oder weit darüber hinaus in den letzten gut 50 Jahren mit Leichtathletik zu tun hatte, kommt nicht an dem Namen Kurt Kohn vorbei. Kurt ist der Inbegriff für Leichtathletik geworden und dies auf vielen Ebenen. Die Meisten kennen ihn als Startordner, viele kennen ihn als Statistiker, manche kennen ihn als Kreis- und Verbandsfunktionär, andere als TGWler, wiederum andere haben ihn als Vorsitzenden der TGW-Leichtathletikabteilung kennen gelernt. In den letzten Jahren ist er auch noch Ehrenvorsitzender der Leichtathletikabteilung geworden. Wer sich die ehemals bekannten Namen der Wormser Leichtathletik Verantwortlichen ins Gedächtnis ruft, bringt ihn in Verbindung mit Jean Kern, Hans Emrich, Dr. Kurt Gramlich und Willi Vetter. Auch überregional waren und sind die Kontakte als Kampfrichter und Statistiker gewesen.
Kurt war und ist die Anlaufstelle für alle, die Kontakt mit den TGW-Leichtathleten haben wollten und wollen. Wenn man ihm etwas „anlasten" wollte, so müßte man sagen; „Sein Hauptfehler ist: Er kann nicht <nein> sagen."

Kurt war und ist die „Allzweckwaffe" für alles mögliche:
- Meldungen für ein Sportfest
- Schlüssel für eine Übungsstätte
- Verabredungen mit dem Sportamt
- Besorgung von Bestenlisten/Ausschreibungen
- Meldung zu Lehrgängen
- Informationen aus Kreis-/Landes- und Bundesverband
- Kontakte zu allen möglichen Stellen
- Sport- und Mehrkampfabzeichen
- Kontakte zur Presse „Wormser Zeitung"
- Kontakte zum Hauptverein
- Beschaffung von Geld und Materialien
- Organisation von Sportfesten und deren Durchführung
- Erstellung und Pflege der Ewigen Bestenliste
und, und, und ....

Dies sind nur einige Beispiele und sie betreffen nur die TGW-Leichtathleten. Was er darüber hinaus für den Turngemeinde Hauptverein, für die Sportjugend, für den Leichtathletikkreis und den Verband geleistet hat, würde reichen, um noch 20 weitere Personen zu ehren.
Höhepunkt seiner Kampfrichterlaufbahn war die Berufung als Kampfrichter zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1993 in Stuttgart. Unvergesslich die Schilderung seiner Anekdote mit „der Anbringung der Startnummer bei Marlene Ottey" (köstlich!).
Bei allem was man lobt und herausstellt, muss man berücksichtigen, dass seine Frau und seine Familie dieses unwahrscheinlich große Engagement mitgetragen haben. Dafür müssen die Leichtathleten unendlich dankbar sein. Zusätzlich muss man dankbar sein, dass Kurts persönliche Situation, vor allem seine Gesundheit, es immer möglich gemacht hat, dass er die unermüdliche Arbeit und die Belastung tragen konnte. Hier sind die gegenwärtigen Mitstreiter gefordert, unbedingt für Entlastung zu sorgen.