Header

Presse 2010

 1  66   

19.09.2019

WINTER TRAININGSZEITEN (pdf-Dokument)

09.09.2019 Erneute Bestleistung für Jessica Keller im 800m-Lauf

Beim letzten Pfungstädter Abendsportfest der Bahnsaison 2019 ging Jessica Keller nochmal über 800m an den Start. Als schnellste Frau rannte sie in 2:15,63 min über die Ziellinie und verbesserte ihre persönliche Bestleistung nochmal um mehr als eine Sekunde.

29.08.2019

EWIGE BESTENLISTE (STAND 07/2019)

29.08.2019 Kreis-Einzelmeisterschaften

Am Samstag starteten 2 Athletinnen bei den Leichtathletik-Einzelmeisterschaften in Mainz. Julia Nientiedt sprang dort - einen Tag nach ihrem 14. ten Geburtstag - persönliche Bestleistung im Weitsprung mit 4,66 m. Dies bedeutete den 1. Platz des Kreises Alzey-Worms und sogar den von ganz Rheinhessen. Ihre Trainingskameradin Rebecca Keller (W15) sprang 4,45 m, was Platz 2 auf LVR-Ebene bedeutete.

Neben dem 100m Sprint traten beide noch beim Kugelstoßwettbewerb an, da der Zeitplan andere Disziplinen nicht zuließ. Julia `s Kugel landete bei 6,34 m und Rebecca stieß ihre Kugel auf 7,40 m.

Aufgrund ihrer guten Leistungen wurden die zwei Athletinnen zum 30. Internationalen Schülermeeting nach Tettnang / Bodensee eingeladen, wo sie im September die Chance haben, mit der Konkurrenz aus Frankreich, Holland und Belgien ihre Leistungen nochmal zu toppen.

25.08.2019 „Come Together“ der Wormser Leichtathleten

Von Jürgen Jaap (Nibelungenkurier, Fotos: Klaus Diehl/TGW)


100 Jahre TG Worms Leichtathletik: Stimmungsvolle Akademische Feier führt Generationen junger und „jung gebliebener" Wormser Läufer, Springer und Werfer zusammen


Ein antik anmutender Startblock, uralte Laufschuhe mit Spikes von anno dazumal, alte Trikots mit in Handarbeit mühsam aufgestickten Vereins-Wappen, die Festschriften aus den Jahren 1969 und 2019, diverse Plakate der Hochsprung-Meetings vor dem Wormser Dom und Luther-Denkmal, sowie schier unzählige mit Wäscheklammern an mehreren rundum gespannten Leinen schick aufgereihte Fotos tauchen die neue Jahn-Turnhalle der TG Worms in ein historisch angehauchtes Ambiente. Das erste Foto der Abteilungs-Geschichte und all die vielen anderen Zeitdokumente aus zehn Dekaden lassen insgesamt 150 Gäste aus verschiedenen Sportverbänden, kommunaler Politik und zahlreich erschienenen Mitgliedern des Vereins in vergangenen schönen Zeiten schwelgen. 1919 direkt nach dem Ersten Weltkrieg gegründet, beging die Leichtathletik-Abteilung der Turngemeinde Worms ihr hundertjähriges Jubiläum im Rahmen einer stimmungsvollen Akademischen Feier. Es wurde ein „Come-Together" der Wormser Läufer, Springer und Werfer. Junge, jung gebliebene und ältere Leichtathleten feierten gemeinsam.

 

Große ehrenamtliche und sportliche Leistungen über 100 Jahre


„Genauso haben wir uns das gewünscht", zeigte sich Felix Gerbig, der Abteilungschef der mit aktuell gut 250 Mitgliedern zweitgrößten Abteilung der Turngemeinde Worms, von der ehrwürdigen Stimmung durchaus angerührt. Die Anerkennung insbesondere für das immense ehrenamtliche Engagement der TGW-Leichtathleten brachten der Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel ebenso deutlich wie Landtagsabgeordneter Jens Guth, Joachim Decker (Vorsitzender des Stadtsportverbandes Worms) und Daniel Heid (Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen) zum Ausdruck. Alle hoben die tolle Arbeit hervor, die bei der TG Worms geleistet wird. Viele Talente seien so in Worms hervorgebracht worden. Sina Kammerschmitt, die jüngst erst mit gerade einmal 15 Jahren Deutsche Jugendmeisterin im Sprint über 100 Meter wurde, sei nur eines von vielen Beispielen, wie TGW-Vorsitzender Georg Blockus und Felix Gerbig in seiner kurzweiligen Festrede unisono nicht ohne Stolz bekräftigten. Die jungen Sportler aus der hauseigenen Talentschmiede hätten unzählige Bestleistungen errungen und wurden mehrfach ausgezeichnet. „Das macht deutlich, was sich in 100 Jahren Leichtathletik-Geschichte getan hat", fasste Georg Blockus treffend zusammen.

Leichtathleten der TGW zwischen Olympia und ISTAF.

 

Eine von Florian Pfeffer moderierte Talkrunde brachte mit dem aktuellen sportlichen TGW-Aushängeschild Sina Kammerschmitt und Hans-Peter Lott viele Generationen von Wormser Leichtathleten zusammen. Die 15-jährige Sprinterin wird Anfang September beim ISTAF Berlin im Olympiastadion starten. Der 50-jährige Weitspringer erzählte sehr lebhaft von seinen Erlebnissen bei der Olympiade 1996 in Atlanta / USA. Zurück kamen so auch etliche Erinnerungen an legendäre Veranstaltungen wie etwa Süddeutsche-, Rheinland-Pfalz- und Rheinhessen-Meisterschaften und die Sportfeste Ende der 50er-Jahre mit Höhepunkten wie Weltrekorden und Olympia-Siegen von TGW'lern. Seit 100 Jahren wird also nun beim größten Wormser Sportverein schnell gelaufen, hoch und weit gesprungen und geworfen. So war es de

nn auch an der Zeit durch Paul Blaschke (Präsident des Leichtathletik-Verbandes Rheinhessen), Herbert W. Hofmann (Ehrenvorsitzender TG Worms) und Georg Blockus (Vorsitzender TG Worms) zahlreiche der TGW-Leichtathletik-Jünger mit Ehrungen auszuzeichnen. Gefeiert haben dann alle noch lange gemeinsam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.08.2019 Zwischen Top-Speed und Weitenjagd

von Jürgen Jaap, Nibelungenkurier, Fotos: Fam. Diehl

100 Jahre TG Worms Leichtathletik: Überregionaler Weitsprung-Wettkampf und Familienfest vermitteln Leichtathletik spielerisch leicht

„Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp", heißt es an der ersten Lichtschranke. „Vincent, Vincent, Vincent", schallt es 30 Meter weiter an der zweiten Lichtschranke aus vielen Kehlen. Dazwischen rauscht der wieselflinke kleine Vincent in Top-Speed dahin. Das Familienfest der TG Worms - Abteilung Leichtathletik „läuft" auf Hochtouren. Zum 100-jährigen Jubiläum geht es an fünf Stationen rund. „Wir möchten die vielen Facetten der Leichtathletik spielerisch leicht vermitteln", erklärt Felix Gerbig, der TGW-Leichtathletik-Abteilungsleiter, die Intension von fünf sportlichen Stationen, die nicht allein „nur" der Freude der Kids dienen. „Auch ein Vater oder Großvater darf gerne ran", lässt Felix Gerbig wissen. Mancher traute sich, obgleich der Kampf um jeden Zentimeter Raumgewinn am Bungeerun, der Top-Speed-Lauf durch zwei Lichtschranken, der Speerwurf eines Gewichtsstabs, der Flug in die Weitsprung-Grube und die Bewältigung eines Geschicklichkeits-Parcours viel Kraft und die oft zitierten Körner abverlangten.

 

Der etwas andere Siebenkampf

 

Aber diese Körner konnte man beim ganz speziellen Siebenkampf der TGW zum Familienfest „nachfüllen". Nicht etwa 100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, 200 Meter, Weitsprung, Speerwurf und abschließend 800 Meter waren dabei die zu meisternden Disziplinen. Ganz gemütlich konnte Papa sich eine Bratwurst zur Schorle gönnen, Mama ein Stück Kuchen zum Kaffee genießen und der Leichtathletik-Nachwuchs die fünf Stationen „checken". Siebenkampf auf TGW-Art eben. Da konnten Felix Gerbig und Fabian Weiland, der 24-jährige Trainer des TGW-Supertalents Sina Kammerschmitt, die kürzlich in ihrem ersten Jahr bei der Jugend Deutsche Meisterin der U18 wurde, ganz locker auf den überregionalen Weitsprung-Wettbewerb der Frauen und weiblichen Jugend am Abend zuvor im Anschluss an die Akademische Feier blicken.

 

Weite Sprünge im Blick, ISTAF Berlin im Sinn


Die Weitenjägerinnen trotzten Wind und Regen. „Sehr ordentlich", fasste Fabian Weiland das Ergebnis zusammen. Kendra Meisenheimer (TSV Speyer) gewann mit 5,58 Metern vor Carolin Wicke (TV Bad Schwalbach, 5,52m) und Elena Stohner von der TG Worms (5,36m). Eine prima Leistung aller Teilnehmerinnen. Überhaupt: Während die Jüngsten sich schon einmal an den fünf sportlichen Stationen übten, merkte man den TGW-Trainern bereits die Vorfreude auf das ISTAF Berlin am 1. September an. Startet beim größten internationalen Leichtathletik-Sportfest der Welt im Olympia-Stadion Berlin doch Sina Kammerschmitt mit dem U20-Nationalteam für den Deutschen Leichtathletik-Verband. „Klar", räumt Fabian Weiland ein, „ein bisschen feuchte Hände haben wir bei den Leichtathleten der TG Worms alle schon". Feuchte Hände, die beim Familienfest der TG Worms Leichtathletik am Sonntag eher hinderlich waren. Dort wurde beim Bungeerun gezogen und an den anderen Stationen gelaufen, gesprungen und geworfen, was das Zeug nur hielt.