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29.08.2016 Backfischfestumzug 2016

Mit einer mobilen Hochsprunganlage präsentierten wir uns beim diesjährigen Backfischfestumzug. Trotz der heißen Temperaturen zeigten unsere Nachwuchsathleten bei jedem Stopp tolle Sprünge und zeigten dem zahlreichen Publikum auf der Wegstrecke was in unserer Abteilung so alles passiert. Zudem wurden Flyer mit Trainingszeiten verteil und wir nutzen die Chance Werbung für unser Hochsprungmeeting vor dem Dom am 17.09.2016 zumachen.

15.07.2016 Silvia Bloedorn dominiert bei Deutschen Meisterschaften der Senioren in Leinefelde-Worbis

Wenn's mal läuft, dann läuft's. Dass dies keine Binsenweisheit ist, erfuhr TGW-Leichtathletin Silvia Bloedorn bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Leinefelde-Worbis. Drei Disziplinen, drei Medaillen – besser geht es kaum. Gleich mit einem Kracher war sie in ihr Sport-Wochenende eingestiegen und gewann im Weitsprung ihrer Altersklasse W60 mit guten 4,09m den Titel. Dabei war sie die einzige Athletin dieser Konkurrenz, die die 4 Meter knackte – und das gleich vier Mal. Kurz darauf ließ sie mit einem dritten Platz über 100m die Bronzemedaille folgen. Ihre Zeit von 15,19sec stellte sie allerdings nicht ganz glücklich, aber „es war einfach nicht mehr drin“ - eventuell einem kleinen Spannungsabfall geschuldet, der nach dem Erfolg im Weitsprung herrührte. Am nächsten Tag saß Silvia Bloedorn dann wiederum im Startblock, vor sich die 200m-Strecke. Nach 32,11sec war sie im Ziel – ebenfalls wieder als Dritte. Mit diesen Ergebnissen zeigte sie, dass sie nach einer verletzungsbedingt schwierigen letztjährigen Saison wieder on top ist.

Ihre Trainingsgefährtin Susanne Decker wurde nach einem für sie zufriedenstellenden Wettbewerb im Weitsprung der Damen-Klasse W40 Fünfte. Dabei legte sie eine konstante Sprungserie hin, der lediglich ein kleiner Ausreißer fehlte, der sie weiter nach vorne gebracht hätte. Auch für sie zeigt aber die Formkurve definitiv wieder nach oben.

Einen fünften Platz erzielte auch TGW-ler Karl-Josef-Steffes im Hammerwurf mit einer guten Weite von 35,00m. Der erfahrene Werfer feierte just am Wettkampftag seinen 80sten Geburtstag und wurde bei der Siegerehrung sogar ganz offiziell vom Stadionsprecher mit einem Glückwunsch überrascht.

Sechster in der gleichen Disziplin wurde Dieter Kuntz (M75) mit einer Weite von 34,98m. Die dürften ihn nicht ganz zufrieden gestellt haben, zumal Bronze mit 36,72m wegging – die hat Kuntz normalerweise auch drin.

Auch organisatorisch zogen die Athleten am Ende ein positives Fazit: „Alles lief wie am Schnürchen und die Wettkämpfe begannen pünktlich“, resümiert Silvia Bloedorn. Damit hat sich die thüringische Kleinstadt Leinefelde-Worbis, die in diesem Jahr bei der Ausrichtung einer DM debütierte, durchaus für weitere große Wettkämpfe empfohlen.

15.07.2016 Auch jüngere Jahrgänge stark bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Eisenberg stellte TGW-Leichtathlet Hagen Druck einmal mehr sein Wurftalent unter Beweis. Im Speerwerfen der Altersklasse M14 schleuderte er das 600g schwere Gerät auf eine neue persönliche Bestweite von 40, 81m und gewann damit die Silbermedaille hinter Nils Kohlbacher vom USC Mainz (42,09m). Auch im Kugelstoßen platzierte sich der talentierte Werfer auf dem Treppchen. Mit 11,04m blieb er zwar etwas unter seinen momentanen Möglichkeiten, es reichte jedoch ganz knapp für die Bronzemedaille. In beiden Disziplinen startet Druck am kommenden Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften in Sankt Wendel. Wurftrainerin Kristina Telge: „Das Ziel ist in beiden Wettbewerben der Endkampf. Alles Weitere ist Zugabe, wobei ich mir sicher bin, dass vor allem der Speer auch noch ein ganzes Stück weiterfliegen kann.“

Sehr stark präsentierte sich in Eisenberg auch die erst 13-jährige Sina Kammerschmitt, die eine Altersklasse höher in der W14 gemeldet war. Sie sprintete im Vorlauf in pfeilschnellen 12,90sec über die Ziellinie und qualifizierte sich als Siegerin dieses Laufs direkt für’s Finale. Hier musst sie dann in einem Wimpernschlagfinale Milena Heintz (LAZ Zweibrücken, 12,94sec) und Charlotte Reihs (PSV Trier, 12,95sec) den Vortritt lassen und wurde mit 12,96sec Dritte.

Vierte im Hochsprung der W15 wurde mit 1,45m Jessica Keller, die zwar höhengleich mit der Drittplatzierten Emma Bölli (USC Mainz) war, jedoch die höhere Anzahl an Fehlversuchen aufzuweisen hatte. Mit 28,66m wurde sie darüber hinaus im Speerwurf Sechste. Einen sechsten Platz erzielte auch Teamkameradin Melissa Vandré im Kugelstoßen mit 8,56m.

22.06.2016 Nachwuchs bei RLP erfolgreich

Nahezu ideale Bedingungen herrschten für die Leichtathleten der TG Worms bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der U18- und Aktiven-Klassen in Zweibrücken. Auch einige Athleten der TG Worms hatten sich in die Starterlisten eingetragen - wohlwissend, dass ihnen ordentlich Konkurrenzwind um die Nase wehen würde. So ging's denn auch mit den Platzierungen nicht ganz bis in die Spitze, jedoch ließ die eine oder andere Leistung durchaus aufhorchen.
Mit Rang 4 war U18-Speerwerferin Malgorzata Kowalczuk aus Wormser Sicht die erfolgreichste Teilnehmerin, allerdings hatte sie das Pech, dass die Veranstaltung vor Beginn ihres Wettkampfes wegen eines Gewitters unterbrochen werden musste. Danach gelang es ihr nicht mehr so recht, in den Wettbewerb hineinzufinden und so blieb am Ende mit 34,54m nur die berühmte „Blechmedaille". Das Treppchen verpasste sie damit nur um 44cm.
Für Sprinter Jonas Stahl (U18) standen über die 200m-Distanz am Ende Rang fünf (23,24sec) und über 100m Rang acht (11,75sec.) zu Buche. Bei letzterer Disziplin hatte er zunächst seinen Vorlauf mit guten 11,61m gewonnen, jedoch reichte am Ende die Puste nicht mehr, um im Finale noch einen drauf zu setzen. Kleine Entschädigung: über 200m knackte er die Quali für die Süddeutschen, die bei 23,40sec. liegt.
Trainingskamerad Andreas Kaufmann schaffte in einer hochklassigen Weitsprung-Konkurrenz derselben Altersgruppe einen Super-Satz auf 6,20m und verbesserte damit seine persönliche Bestleistung deutlich. Wermutstropfen: auch für ihn blieb „nur" der undankbare vierte Platz, die Bronzemedaille war dabei nur 5cm entfernt.
Auch der Dritte im Bunde derU18- Jungs, Dominik Lindinger zeigte sich stark verbessert und stellte mit 5,90m ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord auf. Im Gesamtfeld belegte er damit Platz 7. Seine Schwester Fabienne Lindinger wurde - ebenfalls im Weitsprung - bei den Damen mit 5,17m Achte. Damit bleib sie deutlich unter ihren Möglichkeiten, hat sie doch nach ihrem Rückwechsel von der MTG Mannheim zur TG Worms durch Trainingsrückstand noch ein paar Defizite, aber generell zeigt auch bei ihr die Formkurve nach oben.
Auch von Abteilungschef Felix Gerbig gab's Lob für seine Schäfchen: „Fast alle gehören in ihren Altersgruppen zu den jüngsten, haben aber alle die Finals erreicht. Sie haben damit jetzt schon mal eine gute Ausgangsposition geschaffen, auf die man in den nächsten Monaten aufbauen kann. Mal schauen, wie hoch, schnell oder weit es dann im nächsten Jahr wird. Ich bin sehr optimistisch."

22.06.2016 TGW-Senioren erfolgreich

An kaum einer Veranstaltung im Kalender des Leichtathletikverbandes Rheinhessen (LVR) war in den letzten Jahren so viel „herumgedoktert" worden, wie an den Landesmeisterschaften der Seniorenklassen. Zu einer eigenen Veranstaltung konnte man sich nicht mehr durchringen und sie zusammen mit allen anderen Altersklassen, bzw. mit den Hessischen Meisterschaften stattfinden zu lassen, endete in den Vorjahren jeweils im kompletten Zeitplan-Chaos.  Für dieses Jahr war nun endlich eine Lösung geschaffen worden, die schon lange vielfach gefordert worden war: Die drei Landesverbände Rheinhessen, Pfalz und das Rheinland hatten sich zusammengeschlossen und zusätzlich noch den Saarländischen Verband mit ins Boot genommen. Ergebnis: die neuen „Südwestdeutschen Meisterschaften" mit dem Ingelheimer Stadion „Blumengarten" als erstem Austragungsort. Am Ende konnten die Veranstalter en durchaus positives Fazit ziehen: grundsätzlich alles richtig gemacht. Das Event war gut organisiert, der zweitägige Zeitplan ermöglichte allen entspannte Wettbewerbe. Allein die Athleten fehlten leider zum großen Teil. Ob es am Wetter lag, an mehreren anderen Sportfesten in der Region oder auch an der Tatsache, dass am gleichen Wochenende die Leichtathletik-DM der Aktiven in Kassel über die Bühne ging - hier ist sicherlich noch Ursachenforschung zu betreiben. Diejenigen die da waren, erlebten jedenfalls - von ein paar Wetterkapriolen mal abgesehen - eine schöne Meisterschaft.

Erfolgreich aus Wormser Sicht waren vor allem Silvia Bloedorn und Kristina Telge.  Beide erkämpften sich in ihren jeweiligen Disziplinen die Meistertitel. TGW-lerin Silvia Bloedorn (W60) freute sich dabei ganz besonders über einen starken Weitsprung, den sie mit 4,21m gewann. Außerdem lief sie 14,89sec über 100m und 31,91sec über 200m und erzielte somit drei Saisonbestleistungen. „Das war ein guter Test für die anstehenden Deutschen Meisterschaften", so Bloedorn, „ich hoffe, da läuft es nochmal genauso rund." Eine saubere Medaillenbilanz mit dreimal Gold konnte auch Kristina Telge (W45) vermelden. Nicht ganz zufrieden war sie jedoch vor allem mit ihrer Leistung im Kugelstoßen, wo sie mit 10,96m deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb. „31,74m im Diskus und vor allem 32,33m im Speer gehen voll in Ordnung", resümierte Telge nach dem Wettkampf. „nach langwierigen Knieproblemen bin ich noch nicht wieder da, wo ich hin will, hoffe aber, das wird noch." Spätestens bei der Wurf-Mehrkampf-DM im August möchte sie wieder fit sein.

Diskuswerfer Andreas Horle (TG Worms, M50) erzielte in einem für ihn ebenfalls suboptimal verlaufenen Wettkampf mit 31,60m die Silbermedaille. Immerhin gelang es ihm, den Drittplatzierten Joachim Rousselange (LG Berus 31,57m) knapp in Schach zu halten. Und auch Felix Gerbig, Abteilungsvorsitzender der TGW-Leichtathleten, gab sich nach längerer berufs- und familienbedingter Trainings- und Wettkampfpause mal wieder die Ehre und startete im Speerwerfen. Zwar blieb er in seiner Altersklasse (M35) ungeschlagen, war jedoch mit 38,87m nicht zufrieden. „Über 40m hätte der Speer schon fliegen sollen", so Gerbig nach dem Wettkampf und setzte verschmitzt hinzu: „ein bisschen Training vorher hätte wahrscheinlich nicht geschadet."